OKR App
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OKR App

Eine Web-App zur strukturierten Zielarbeit nach dem OKR-Framework. Entwickelt bei Studio Merkas mit Workspaces, Echtzeit-Tracking und einem erweiterbaren Plugin-System, das Teams jeder Größe flexibel einsetzen können.

Web AppSaaSVue.jsNode.jsMongoDB

Die OKR App ist ein Produkt von Studio Merkas zur strukturierten Zielarbeit nach dem OKR-Framework. Die App befindet sich aktuell in der Open Beta und ist für Teams jeder Größe zugänglich. Ich habe die Anwendung vollständig entwickelt, von der Datenbankarchitektur bis zur fertigen Oberfläche. Das Plugin-System, das die App erweiterbar macht, war gleichzeitig das Thema meiner Bachelorarbeit.

Was ist OKR?

OKR steht für Objectives and Key Results, ein Framework zur Zieldefinition und Erfolgsmessung, das ursprünglich bei Intel entwickelt und später von Google popularisiert wurde. Die Idee ist einfach: Ein Objective beschreibt ein ambitioniertes, qualitatives Ziel. Die dazugehörigen Key Results machen messbar, ob dieses Ziel erreicht wurde.

OKRs werden typischerweise quartalsweise gesetzt und fördern Transparenz und Fokus. Jeder im Team weiß, woran gearbeitet wird und warum. Was OKR von klassischen Zielsystemen unterscheidet: die Ziele sollen bewusst ambitioniert sein. 70 % Zielerreichung gelten oft schon als Erfolg.

Technologie

Die App ist als Vue.js Single-Page-Application gebaut, das Backend läuft auf Node.js mit MongoDB als Datenbank. Die Architektur ist von Anfang an modular konzipiert, sowohl im Frontend als auch im Backend.

Funktionen

Teams können Workspaces anlegen, Objectives definieren und Key Results in Echtzeit tracken. Der Fortschritt ist jederzeit auf einen Blick sichtbar, für einzelne Personen, Teams und die gesamte Organisation. Ein Leaderboard und regelmäßige Check-ins halten alle im Rhythmus.

Plugin-System – Bachelorarbeit

Das Plugin-System war das zentrale Thema meiner Bachelorarbeit und gleichzeitig die technisch anspruchsvollste Komponente der App.

Wichtig: Das System ist konzeptionell vollständig ausgearbeitet und prototypisch umgesetzt, aktuell jedoch noch nicht in die produktive App integriert.

Die Kernfrage war: Wie lässt sich eine bestehende Anwendung so erweitern, dass neue Funktionen als eigenständige Module eingebunden werden können, ohne den Kern zu verändern oder neu zu deployen?

Die Lösung ist ein Plugin-System, das zur Laufzeit neue Module laden und in die bestehende App integrieren kann. Jedes Plugin ist als eigenständiges Vue-Modul gedacht, mit eigenem Frontend, eigenen API-Endpunkten und eigener Datenbanklogik. Der Kern der App stellt eine definierte Schnittstelle bereit, über die Plugins sich registrieren, eigene Routen einbinden und auf gemeinsame Dienste zugreifen können.

Das System wurde so konzipiert, dass es in der Praxis einsetzbar ist: Plugins können perspektivisch aktiviert und deaktiviert werden, ohne die laufende Anwendung zu beeinflussen. Neue Funktionen lassen sich damit schnell entwickeln und isoliert testen, bevor sie in den produktiven Betrieb überführt werden.

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